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Konzert Tolkien Enseble, Der Herr der Ringe & Der Hobbit Februar 2020

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  • Konzert Tolkien Enseble, Der Herr der Ringe & Der Hobbit Februar 2020

    Liebe Freunde der Musik rund um Mittelerde und der Filmmusik von Howard Shore!

    Das bekannte Tolkien Ensemble wird gemeinsam mit Billy Boyd und Orchesterunterstützung sowohl eigene Werke als auch
    Howard Shores epische Filmmusik zum Besten geben.
    Bereits 2019 gab es einige Termine in Deutschland welche große Begeisterung hervorriefen.
    Näheres hierzu findet ihr im Link am Ende des Beitrage

    Termine in Österreich

    08.02.2020 um 15:00 Uhr – WIEN (Wiener Konzerthaus)
    Der Herr der Ringe & Der Hobbit

    09.02.2020 um 17:00 Uhr – SALZBURG (Salzburg Grosses Festspielhaus)
    Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert mit Billy Boyd

    10.02.2020 um 20:00 Uhr – LINZ (Brucknerhaus / Großer Saal)
    Der Herr der Ringe & Der Hobbit – Das Konzert mit Billy Boyd

    25.08.2020 um 20:00 Uhr – GRAZ (Kasemattenbühne)
    Der Herr der Ringe & Der Hobbit


    Weitere Infos und weiterführende Links findet ihr in folgendem Artikel unsere Schwestergesellschaft DTG

    https://www.tolkiengesellschaft.de/3...our-2019-2020/


    In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
    In allem habe ich Ruhe gesucht und habe sie nirgends gefunden, außer in einer Ecke mit einem Buch.

  • #2
    Ich muss sagen, es was ganz nett in den Kazematten in Graz, letzten Sommer.

    Kommentar


    • #3
      Ja - das kann ich mir gut vorstellen, das ist eine stimmungsvolle Location - war letzten Sommer Billy Boyd auch dabei?
      In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
      In allem habe ich Ruhe gesucht und habe sie nirgends gefunden, außer in einer Ecke mit einem Buch.

      Kommentar


      • #4
        Hallo Zusammen …

        Ich stell mal hier den Konzertbericht rein - er sollte demnächst auch direkt bei den News aufscheinen - wir werden sehen …


        Willkommen in Mittelerde …
        Bitte erheben sie sich für die Nationalhymne von Mordor!

        Mit dieser, unvermittelten Aufforderung begann die zweistündige musikalische Reise nach Mittelerde – fünf Herrn, in Weiß mit Billy Boyd, die Hand auf der Brust, schmetterten mit Inbrunst die Hymne zur martialischen Musik des in schwarz gehaltenen Orchesters.

        Mit “The Prophecy" tauchten wir unmittelbar ein, in die bekannten, epischen Klänge der Leitmotive Howard Shores Oskar prämierter Filmmusik. Das Publikum spürte leibhaftig wie der Ring seine Macht zu entfalten begann.
        Zu den Themen der Hobbit Trilogie begleitete Billy Boyd als Erzähler, die Abenteuer Bilbos und den Zwergen auf ihren Weg zum Erebor.
        Doch bald gingen die Geschichten aus dem Hobbit mit Ed Sheerans “I See Fire“ (großartig Jacob Waage) nahtlos über in die Erzählungen der Gefährten des Ringes.
        Der Film Score, war stimmungsvoll durchzogen mit den im Hobbit und der FOTR noch sehr präsenten folkloristischen Weisen der Hobbits.
        Wunderbar präsentiert vom Tolkien Ensemble Øyvind Ougaards Akkordeon und Morten Ryelunds Geige - Merry‘s und Pippins Trinklied im Grünen Drachen floss über in “A Drinking Song” dazu tanzte Billy Boy mit den Hobbit-Mädels über die Bühne.

        Vom Auenland nach Imladris, durch Mordor nach Lorien spannte sich der erzählerische und musikalische Bogen. Stimmig füllten die eindrucksvollen Bilder der bekannten Token Illustratoren Alan Lee, Ted Nasmith, Jon Howe, … die große Leinwand im Hintergrund.
        Die Tänzerinnen/Sängerinnen des Ensembles boten dazu eine mitreißende Bühnenshow, welche Billy Boyd oftmals spontan durcheinander brachte.

        Wunderbar performt “Gollum's Song“ in dem Peter Hall und Caspar Reiff den kriecherischen und heimtückischen Charakter genau getroffen hatten. Der Sänger, durchaus schauspielerisch überzeugend, wisperte, fauchte, zischte durch die Stuhlreihen – Andy Serkis hätte es nicht besser gekonnt.

        Enyas “May it be" fehlte genau so wenig wie “Galadriel's Song of Eldamar“ gefühlvoll vorgetragen von den Sopranistinnen des Ensembles.

        Der Zerfall des Bundes des Rings leitete die Pause ein, in deren Ankündigung wir erfahren durften, dass unser Pippin durchaus eine besondere Vorliebe für Hefe Weizen zu haben scheint …

        Während der erste Teil in noch durchzogen war vom Auenland Thema und den fröhlichen Liedern der Hobbits, steuerte der zweite Teil mit den großen Themen von Gondor und dem Ringkrieg, mit im Bauch spürbaren Pauken und Kriegstrommeln, in einem dramatischen Wechselbad auf das Ende aller Dinge zu.
        Die Stücke des Tolkien Ensemble wechselten in jene melancholischen Weisen, welche wie keine anderen die fortschreitende Hoffnungslosigkeit beschreiben “Treebeard's Song“ oder ganz eindringlich und sparsam vom Orchester begleitet Pippins “The Edge of Night.

        Jedoch, Billy Boyd schaffte es abermals, mit augenzwinkernden Hinweisen auf Pippins Klugheit, Tapferkeit und Schönheit [sic] das Publikum, auch in den tragischsten Momenten, zum Lachen zu bringen.
        Zwischenapplaus garantiert!

        Die ganze Gewalt der Musik fand ihren Höhepunkt in der Zerstörung des Rings in der Sammath Naur und ebnete den Weg zu versöhnlichen, harmonischen Weisen und leisen Anklängen ans Auenland.
        Zum Abschied an den Grauen Anfurten befeuchtete Annie Lennox “Into the West" so manchen Augenwinkel des begeisterten Publikums.
        Zuletzt verabschiedete uns, der große und bis zu seinem Ableben treue Erzähler des Tolkien Ensembles, Christopher Lee per Videoeinblendung mit einem … möge die Macht … der Hobbits … mit euch sein …

        Als einziger Wehrmutstropfen bleib, dass das Volk der Rohirim und deren wunderbares Thema, dem mit zwei Stunden dann doch sehr knappen Zeitrahmen, zum Opfer gefallen war.

        Gemildert durch wunderbare Zugaben, angefacht durch begeisterten Applaus und Standing Ovations des gesamten Auditoriums.
        “Long live the Halflings” und “The Last goodby” Billy Boyd solo mit Gitarre.
        In seiner berührenden Einleitung beschrieb er seine Wiederkehr nach Neuseeland, die wieder erwachten Erinnerungen, die Gemeinschaft, aber auch den letzten, endgültigen Abschied aus Mittelerde.
        Als Abschluss, zum rhythmischen Klatschen des stehenden Publikums, eine fröhliche Tanzmusik. Ein Ausflug auf Bilbos einhundertelfzigsten Geburtstag – einzig Gandalfs Feuerwerk fehlte.

        Ein wundervoller Abend …

        Wer‘s Verpasst hat: am 25. August auf der Kasemattenbühne in Graz gibt’s noch eine Chance
        Zum Nachlesen: http://www.tolkien-ensemble.net

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        In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
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